ROCHESTER, Minnesota (USA) — Mögliche dampfbedingte Todesfälle dominieren aktuell die Nachrichtenschlagzeilen, weshalb die Sorge über die Auswirkungen des Dampfens und damit verbundener Lungenerkrankungen zunimmt. Die Gesundheitsbehörden zeigen sich alarmiert über einen möglichen Zusammenhang zwischen Dampfen und einer Reihe von Todesfällen in verschiedenen US-Bundesstaaten. Auch wenn noch nicht eindeutig geklärt ist, was die Ursache für die Lungenschäden ist, haben die Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention (Centers for Disease Control and Prevention) eine Warnung ausgesprochen, das Dampfen bis zur weiteren Klärung des Anstiegs der durch Lungenschäden verursachten Todesfälle einzustellen.

„Das Wichtigste, was die Leute wissen müssen, ist, dass sie beim Dampfen keinen Wasserdampf inhalieren. Vielmehr handelt es sich um eine komplexe Lösung verschiedener Chemikalien, deren ursprünglicher Zustand sich durch die Erhitzung auf hohe Temperaturen verändert hat“, erläutert Dr. J. Taylor Hays.

Als Direktor des Nicotine Dependence Center an der Mayo Clinic hat Dr. J. Taylor Hays ähnliche Bedenken im Zusammenhang mit dem Dampfen geäußert. „Das Wichtigste, was die Leute wissen müssen, ist, dass sie beim Dampfen keinen Wasserdampf inhalieren. Vielmehr handelt es sich um eine komplexe Lösung verschiedener Chemikalien, deren ursprünglicher Zustand sich durch die Erhitzung auf hohe Temperaturen verändert hat. Auch wenn die Inhaltsstoffe, wie z.B. Zimt als Aromastoff oder pflanzliches Glycerin als Aromaträger, für die Aufnahme als unbedenklich gelten, sind sie das nicht mehr, wenn sie erhitzt und inhaliert werden, da sich die chemischen Komponenten durch die Erhitzung verändern.“

Dampfgeräte, auch als E-Zigaretten bezeichnet, arbeiten durch Erwärmen einer Flüssigkeit, die normalerweise Nikotin, Glycerin und andere Chemikalien enthält, die der Benutzer einatmet. „Viele der Chemikalien, die nun inhaliert werden können, sind verschiedene Aldehyde und andere Chemikalien, die von den ursprünglichen Stoffen abgeleitet sind, und von denen wir annehmen, dass sie wahrscheinlich schädlich sind. Wir wissen, dass einige von ihnen potenziell krebserregend sind“, sagt Dr. Hays.

Auch wenn noch nicht bekannt ist, was der Grund für den Anstieg der Lungenerkrankungen ist, kann das Dampfen als Ursache nicht ausgeschlossen werden. Nicht umsonst sagt Dr. Hays: „Atme niemals etwas anderes als Luft in deine Lunge ein.“

Dr. Hays steht den Medien zur Verfügung, um über die Probleme im Zusammenhang mit dem Dampfen zu sprechen. Kontaktieren Sie bitte Sharon Theimer, Mayo Clinic Public Affairs, 507-284-5005, newsbureau@mayo.edu, um ein Interview mit Dr. Hays zu vereinbaren.

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